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Sprechverbot im Verhandlungsverfahren?

Rechtsanwalt Frederic Delcuvé bespricht in seinem Beitrag auf competitionline eine neue Entscheidung der Vergabekammer Südbayern zu der Frage, ob Auftraggeber solche Angebotsbestandteile werten dürfen, die im Rahmen einer Angebotspräsentation ausschließlich mündlich vorgetragen wurden.

Nach § 53 Abs. 1 VgV übermitteln die Bieter ihre Angebote in Textform. § 9 Abs. 2 VgV schreibt vor, dass die Kommunikation im Vergabeverfahren nur dann mündlich erfolgen kann, wenn sie insbesondere nicht die Angebote betrifft. Wie aber ist es im Verhandlungsverfahren, in dem Verhandlungen üblicherweise mündlich stattfinden? Rechtsanwalt Frederic Delcuvé stellt die Entscheidung (Beschluss vom 2.4.2019 – Z3-3-3194-1-43-11/18) im Hinblick auf diese Fragestellung vor.

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