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Postdienstleistungen

„Postmärkte gewinnen an Fahrt“,

so titelt die Bundesnetzagentur in ihrem Jahresbericht 2017. Der Marktanteil der Wettbewerber der Deutschen Post AG steigt jährlich. Trotz dieser positiven Entwicklungen bleibt die Deutsche Post AG das dominierende Unternehmen im Markt für Briefdienstleistungen. Die Vergabekammern und -gerichte sehen sich berufen, das „zarte Pflänzchen des Wettbewerbs“ zu schützen. Das hat erhebliche Auswirkungen für öffentliche Auftraggeber bei der Ausschreibung von Postdienstleistungen. Der Schutz der mittelständischen Interessen steht im Vordergrund. Zentrales Element ist der korrekte Zuschnitt der Regionallose. Aber auch die Funktion der Deutschen Post AG als Universaldienstleister muss angemessen berücksichtigt werden. Vergabeverfahren über Postdienstleistungen sind zudem geprägt von frage-, rüge- und klagefreudigen Bietern. Bereits im Zuge der Angebotsfrist werden Auftraggeber mit unzähligen Bieterfragen konfrontiert. Oftmals gehen in dieser Phase die ersten Rügen ein. Eine taktisch geschickte Steuerung des Vergabeverfahrens ist hier gefragt.

Bereits seit über 15 Jahren unterstützen wir öffentliche Auftraggeber bei der rechtssicheren Gestaltung und Durchführung von Vergabeverfahren über Postdienstleistungen. Besonderheiten im Hinblick auf die Eignungsanforderungen und die Leistungsbeschreibungen gilt es ebenso zu beachten wie die Auswirkungen des Postgesetzes auf Unterauftragnehmer, die eingeschränkten Anforderungen für Konsolidierer oder etwaige technische Grundlagen beteiligter Druckzentren. Preisblätter müssen die Weitergabe von Teilleistungsrabatten ermöglichen, um eine wirtschaftliche Beschaffung zu erzielen. Auch die Ausgestaltung des Vertrages ist regelmäßig ein streitiger Punkt zwischen Bietern und Auftraggebern. In allen diesen Themen profitieren unsere Mandanten von unseren langjährigen Erfahrungen.

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